Trend-Guide: String, hochgeschnittene Bikinis und durchbräunende Badeanzüge – Sommer Deutschland

Überraschung: Der String feiert sein Comeback an den deutschen Stränden. Dieser Guide beleuchtet die Trends rund um den String, hochgeschnittene Bikinis und durchbräunende Badeanzüge für den Sommer in Deutschland – was getragen wird, warum diese Auswahl getroffen wird, wie man je nach Figur das Passende auswählt und wie man diese Stücke richtig pflegt.

Trend-Guide: String, hochgeschnittene Bikinis und durchbräunende Badeanzüge – Sommer Deutschland

Das Comeback des String-Badeanzugs

Der String-Badeanzug galt lange als Relikt der 1990er Jahre, doch er erlebt derzeit eine bemerkenswerte Rückkehr. In der aktuellen Saison taucht er auf Stränden, in Freibädern und auf Social-Media-Plattformen gleichermaßen auf. Moderne Varianten verbinden den schmalen Schnitt mit hochwertigen Materialien und zeitgemäßen Farben wie Terrakotta, Mintgrün oder klassischem Schwarz. Besonders beliebt sind Versionen mit Tanga-Rückseite und tief ausgeschnittenem Dekolleté, die durch sportliche Details wie Metallringe oder Schnürungen aufgewertet werden. Der Look ist bewusst minimalistisch, legt dabei aber Wert auf Passform und Tragkomfort.

Was den Trend antreibt, ist nicht allein Nostalgie. Nachhaltige Modemarken haben den String-Badeanzug neu interpretiert und setzen dabei auf recycelte Stoffe sowie faire Produktionsbedingungen. Das spricht vor allem eine jüngere Zielgruppe an, die Stil und Verantwortung vereinen möchte.

Bikinis mit hohem Beinausschnitt

Hochgeschnittene Bikinis, auch bekannt als High-Cut oder French-Cut Bikinis, sind seit einigen Saisons ein fester Bestandteil der Bademode-Kollektionen. Der hohe Beinausschnitt betont die Körperlinie und schafft eine optisch streckende Wirkung – das macht diesen Schnitt bei vielen Trägerinnen besonders beliebt. Kombiniert mit einem Bandeau-Oberteil oder Triangel-Top entsteht ein Gesamtlook, der sowohl am Wasser als auch als Freizeitoutfit funktioniert.

In Deutschland findet man hochgeschnittene Bikinis in zahlreichen Preissegmenten, von günstigeren Discounterkollektionen bis hin zu Designer-Linien bekannter Modehäuser. Dabei ist auffällig, dass Muster wie Blumenprints, Streifen und grafische Motive besonders häufig für diesen Schnitt gewählt werden. Wer einen solchen Bikini trägt, greift am besten zu Größen, die der eigenen Taillenweite entsprechen, da der Schnitt bei falscher Passform schnell unbequem werden kann.

Anpassung und Gebrauch im Alltag

Ein wichtiger Aspekt beim Kauf von Bademode ist die Frage, wie und wo man sie tragen möchte. Ein String-Badeanzug eignet sich hervorragend für einen Ausflug an den Badesee oder das Freibad, ist jedoch weniger geeignet für Wassersport oder intensives Schwimmen. Hochgeschnittene Bikinis bieten etwas mehr Bewegungsfreiheit, sollten aber ebenfalls auf ihre Passform im Wasser getestet werden.

Für sportliche Aktivitäten wie Surfen, Beachvolleyball oder längere Schwimmeinheiten empfehlen sich Modelle mit zusätzlichen Verschlüssen, Unterbrustbändern oder sportlichem Rückenausschnitt. Diese sind stabiler und verrutschen beim Bewegen deutlich weniger. Viele Marken bieten inzwischen sogenannte “Sport-Badewear” an, die modische Elemente mit funktionalen Eigenschaften verbindet.

Badeanzüge zum Durchbräunen

Ein weiterer Trend, der in dieser Saison Aufmerksamkeit bekommt, sind Badeanzüge mit Aussparungen, sogenannte Cut-Out-Designs. Diese sorgen für charakteristische Bräunungsstreifen und gelten als Statement-Piece am Strand. Die Aussparungen befinden sich meist an den Seiten, am Bauch oder im Rückenbereich und können geometric, symmetrisch oder asymmetrisch gestaltet sein.

Durchbräunende Badeanzüge sprechen ein Publikum an, das Bademode nicht nur als Zweckkleidung, sondern als Modeaussage versteht. Sie werden häufig in einfarbigen Varianten angeboten, um die Form der Aussparungen optimal zur Geltung zu bringen. Beim Kauf sollte auf die Verarbeitung der Schnittkanten geachtet werden, da minderwertige Säume schnell ausfransen oder sich beim Schwimmen verformen können.


Stil Typische Anbieter Geschätzte Preisrange
String-Badeanzug Calzedonia, Hunkemöller, Zara 20 – 70 €
Hochgeschnittener Bikini H&M, Seafolly, Roxy 25 – 90 €
Cut-Out Badeanzug Asos, Missguided, Triumph 30 – 100 €
Sport-Badewear Speedo, Adidas, Arena 40 – 120 €

Preise, Tarife oder Kostenschätzungen in diesem Artikel basieren auf den neuesten verfügbaren Informationen, können sich jedoch im Laufe der Zeit ändern. Es wird empfohlen, vor finanziellen Entscheidungen eigenständig zu recherchieren.


Materialien und Pflege

Die Wahl des Materials beeinflusst sowohl den Tragekomfort als auch die Langlebigkeit. Herkömmliche Bademode besteht meist aus Polyamid oder Elasthan, das sich durch hohe Dehnbarkeit und Chlorbeständigkeit auszeichnet. Nachhaltige Alternativen auf Basis von recyceltem Nylon, gewonnen aus Meeresplastik oder alten Fischernetzen, gewinnen zunehmend an Marktanteilen.

Nach dem Baden sollte Bademode grundsätzlich mit klarem, kaltem Wasser ausgespült werden, um Chlor, Salz und Sand zu entfernen. Maschinenwäsche ist in der Regel zu vermeiden, da sie Fasern schwächt. Auch direktes Auswringen oder Trocknen in der prallen Sonne kann Farben verblassen lassen und Elastizität verringern. Mit richtiger Pflege hält gute Bademode mehrere Saisons problemlos durch.

Die Vielfalt der aktuellen Bademode-Trends zeigt, dass es für jeden Körpertyp, Geschmack und Verwendungszweck passende Optionen gibt. Ob minimalistischer String-Badeanzug, figurbetonter High-Cut Bikini oder funktionale Sportbadewear – wer auf Passform, Materialqualität und persönlichen Stil achtet, ist für die Badesaison in Deutschland gut ausgestattet.